Wenn man auf eigene Faust mit dem Rauchen aufhören möchte, gibt es zwei verschiedene Methoden, die radikale Schlusspunktmethode und die stufenweise Reduktionsmethode.


Die Schlusspunkt-Methode funktioniert nur, wenn man den festen Entschluss gefasst hat, das Rauchen sein zu lassen. Denn hier hört der Raucher von heute auf morgen auf, d.h. er stellt das Rauchen auf einen Schlag ein. Hier kann allerdings ein Nikotinersatz gegen anfänglicher Entzugserscheinungen zur Hilfe genommen werden.

Da diese Methode wie schon gesagt, recht radikal ist, ist sie nicht unbedingt für jeden Rauchertyp geeignet. Am besten kommen damit Menschen klar, die eher einen geringeren Zigarettenkonsum haben. Natürlich müssen sie sich auch stark genug dazu fühlen und einen starken Willen haben. Man muss sich im klaren sein, dass man hinterher sowohl die Entzugserscheinungen als auch die notwendigen Verhaltensänderungen gleichzeitig bewältigen können muss. Das Ändern des Alltags ist sehr wichtig!


Bei der Reduktions-Methode wird die Anzahl der täglichen Zigaretten über Wochen hinweg reduziert. Dabei ist es wichtig, einen Plan aufzustellen und die täglichen Zigaretten zu protokollieren. Diese Methode funktioniert nur, wenn man Tageslimits streng einhält. Um Überdosierungen zu vermeiden, sollte man auf Nikotinersatz unbedingt verzichten.

Diese sanftere Methode ist ideal für Raucher mit hohem Zigarettenkonsum, die sicher ans Ziel kommen wollen. Man muss jedoch genug Disziplin haben, die vorgegebene Tagesration einzuhalten.

Es gib noch ein paar weitere Tricks für diese Methode, wie z.B.:

- Warten Sie jeden Morgen etwas länger, bis Sie sich die erste Zigarette anzünden.

- Zögern Sie generell immer die nächste Zigarette ein wenig hinaus.

- Kaufen Sie keine Zigaretten auf Vorrat.

- Tragen Sie kein Feuerzeug mit sich herum, so müssen Sie immer erst eine Hürde überwinden und jede Zigarette wird bewusster geraucht.

- Fordern Sie Bekannte und Freunde auf, ihnen zu sagen, wenn sie sich durch das Rauchen gestört fühlen.